Geldwäscherichtlinie

Mit Inkrafttreten der 5. EU-Geldwäscherichtlinie Anfang des Jahres 2020, sind auch Auktionshäuser nach dem "Know Your Customer"-Prinzip verpflichtet, die Identität ihrer Kunden bei jeder Transaktion ab 10.000 Euro zu überprüfen. Nachdem die endgültige Rechnungshöhe im Vorfeld einer Auktion nicht bekannt ist, muss die Identität aller Kunden im Vorhinein festgestellt werden.

Von Privatpersonen wird entweder eine beidseitige Kopie des Personalausweises oder  eine Kopie des Reisepasses inklusive eines Adressnachweises benötigt. Bei Unternehmen benötigen wir eine Kopie des Handelsregisterauszugs sowie den/die Namen des/der Berechtigten. Sollte für einen Dritten geboten oder eingeliefert werden, ist auch hier ein Nachweis über dessen Identität vorzulegen.

Die Offenlegung der Identität ist gesetzlich verpflichtend. Unser Unternehmen wird diese Informationen mit der gebotenen Sorgfalt und selbstverständlich entsprechend der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen behandeln.