Von der Rheinromantik zur Haute Horlogerie

Das Auktionsjahr 2026 beginnt im Bonner Auktionshaus Plückbaum mit der Frühjahrsauktion im Februar und einer außergewöhnlichen Offerte.

Wir freuen uns ganz besonders den musealen Nachlass des Vaters der Rheinromantik, Karl Simrock (1802 – 1876), anbieten zu dürfen. Als einer der größten Söhne der Stadt Bonn, Übersetzer des Nibelungenliedes und gesellschaftlicher Fixpunkt der kulturellen Avantgarde seiner Zeit, ist seine Bedeutung für die deutsche Literatur im Allgemeinen und die Romantik im Besonderen unschätzbar. Aus dem Besitz der Familie kommen erstmals überhaupt jene Stücke auf den Markt, welche in den vergangenen 25 Jahren die Ausstellung des Bonner Stadtmuseums geschmückt haben. Von Ferdinand Ries‘ Hammerklavier, dem Schreibtisch Sulpiz Boisserées bis zum imposanten Barocksekretär, dem „Hoffmann“, sind Stücke exquisitester Provenienz enthalten.


Das Angebot an Armbanduhren enthält eine Vielzahl beeindruckender Exempel hochfeiner Uhrmacherkunst, das Uhren-Connoisseuren kaum Wünsche offen lässt. Mit jeweils mehreren gesuchten Referenzen aus den Häusern Audemars Piguet, Cartier, Franck Muller, Jaeger LeCoultre und Rolex sind Schweizer ebenso wie Deutsche Spritzenmanufakturen wie A. Lange & Söhne und Glashütte Original vertreten. Darunter sammelwürdige Kostbarkeiten in limitierten Editionen ebenso wie mehrere „Timepieces“ mit Ewiger-Kalender-Komplikation, die man guten Gewissens als Endstufe der Haute Horlogerie bezeichnen kann.

In der zeitgenössischen Kunst beeindrucken die großformatigen Pendants „Kerzen“ des Berliner Künstlers Volker Stelzmann (Los 955: Limit 9.000,-) gleichsam wie sein Triptychon „Römisches Bild“ (Los 952: Limit 18.000,-). Ebenso vertreten sind Markus Lüpertz mit der charakteristischen Bronzeskulptur „Pegasus“ (Los 599: Limit 5.500,-) wie auch die „neue Wilde“ Elvira Bach mit einen Selbstporträt (Los 895: Limit 12.000,-).
Die geometrisch konstruierte Ansicht eines Tiroler Gehöftes des ungarischen Künstlers Károly Patkó steht exemplarisch für sein Streben nach einer modernen, reduzierten Bildsprache und ist mit einem moderaten Limit von 20.000,- Euro gleichsam das diesmalige Highlight der Sparte „Impressionismus und klassische Moderne“.
In der Kunst des 19. Jahrhunderts markiert die windige Szene am Nilufer des österreichischen Orientalisten Alphons Leopold Mielich das Spitzenlos (Los 749: Limit 12.000,-).

Diese Lose und alle weiteren angebotenen Kunstwerke und Objekte finden Sie in unserem Online-Katalog.

Auktion am 6./7. Februar 2026

 

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Mielich, Alphons Leopold (Klosterneuburg 1863 - 1929 Salzburg, Genremaler des Orientalismus), ­ "Oasendorf am Nil", Öl auf Leinwand, 65.5 x 100.5 cm Limit EUR 12.000
Patkó, Karoly (1895 - 1941) ­"Alpines Gehöft", Öl auf Leinwand, 68.5 x 88 cm Limit EUR 20.000
Lüpertz, Markus (geb. 1941) ­ "Pegasus", Bronze, farbig gefasst, ca. 32 cm hoch Limit EUR 5.500 ­
Stelzmann, Volker (geb. 1940 in Dresden, deutscher Maler und Grafiker) ­ "Römisches Bild", Triptychon, Öl auf Leinwand, je monogrammiert, datiert und bezeichnet V.S. 1991 HMF in Berlin, je 180 x 80 cm, bzw. 180 x 120 cm Limit EUR 18.000